Für den weiteren Prognosezeitraum bis 2016 geht das IHS derzeit von einem durchschnittlichen Wachstum von zwei Prozent aus. Damit werde Österreichs Wirtschaftsleistung auch in den nächsten Jahren deutlich schneller zulegen als jene im gesamten Euro-Raum (1,1 Prozent), sagte IHS-Chef Christian Keuschnigg am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien.
Bei ihrer Prognose gehen die IHS-Ökonomen von der Annahme aus, dass die Banken- und Schuldenkrise im Euro-Raum bewältigt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt, schätzt Keuschnigg mit "fifty-fifty" ein.
Arbeitslosigkeit stagniert
Die Arbeitslosigkeit in Österreich wird nach Ansicht des IHS auf dem Niveau von 2012 stagnieren, die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition werde 2016 bei 6,7 Prozent liegen, so die Erwartung. Nach Eurostat-Definition wäre das ein Wert von 4,2 Prozent.
Die Teuerung wird für den Prognosezeitraum mit durchschnittlich 1,9 Prozent angenommen, falls internationale Preisschocks ausbleiben. Das Budgetziel der Regierung, im Jahr 2016 einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu erreichen, könne mit der nötigen Budgetdisziplin und eventuell erforderlichen Nachbesserungen umgesetzt werden, so die Ökonomen.
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