Erschütternder Fund
Russland: Fässer mit 250 Embryonen im Wald entdeckt
Die Embryos waren in Formalhydrid konserviert und stammten aus mindestens drei Kliniken. An den Fässern klebten Zettel - beschriftet mit den Namen und den Krankenzimmern der Mütter. Die Polizei fahndet nun in nahen Dörfern nach Zeugen. Geprüft werde auch das Unternehmen, das mit der Lieferung beauftragt war.
"Erschütternder Fall"
Gesundheitsexperten sprachen von einem "erschütternden Fall". Sie forderten konkretere Gesetzesvorschriften für die Entsorgung von Embryonen. Die Föten sollten in der Gerichtsmedizin der Stadt Newjansk untersucht werden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Die Stadtverwaltung vermutete, dass die Embryos aus anderen Gegenden stammten. So viele Abtreibungen und Fehlgeburten gebe es in der 25.000-Einwohner-Stadt Newjansk nämlich gewöhnlich nicht.
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