Kameras in Hörsälen

High-Tech gegen Massenvorlesungen an Uni Graz

Österreich
20.07.2012 09:10
Ein frischerer Wind soll ab dem Herbst durch die "heiligen Hallen" der Grazer Karl-Franzens-Universität wehen: Es wird technisch aufgerüstet, neue Studien sind im Angebot, zudem ändern sich die Zulassungbestimmungen. Die "Krone" kennt schon jetzt die wichtigsten Neuerungen.

Während die gut 30.000 Studenten der Grazer Karl-Franzens-Universität noch die vorlesungsfreie Zeit genießen können, bereitet man im Rektorat bereits das kommende Wintersemester intensiv vor. Denn zu tun gibt es einiges.

Erstens müssen drei neue Studien an der größten Hochschule der Steiermark etabliert werden: So wird ab Oktober auch in der Mathematik eine gemeinsame Bachelor-Ausbildung angeboten, zudem wird die naturwissenschaftliche "Zwillingsfakultät" um das Bachelor- und Masterstudium Umweltsystemwissenschaften NAWI Tech erweitert.

Hochauflösende Kameras in Hörsälen
Zweitens rüstet man in Graz technisch ordentlich auf: Vorlesungen sollen künftig per Knopfdruck mittels Videoschaltung in einen beliebigen Hörsaal am Campus übertragen werden. "Fünf Hörsäle werden mit hochauflösenden Kameras ausgestattet", freut sich Uni-Chefin Christa Neuper (Bild), dass Groß- und Einführungslehrveranstaltungen nun gleich an mehreren Orten gleichzeitig stattfinden können.

Neue Zulassungsfrist und Gebühren
Und, auch ganz wichtig: Das kommende Semester bringt eine Änderung der Zulassungsfrist mit sich. Jeder, der ein Studium beginnt oder nach einer Unterbrechung wieder aufnimmt, muss sich bis spätestens 5. September anmelden. Dazu sind "Bummel-Studiosi" und jene aus Nicht-EU-Ländern verpflichtet, 363,36 Euro pro Semester an Gebühren zu berappen.

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