Nicht aufgeben!

Wie du im Job deine Vorstellungen verwirklichst

Wirtschaft
21.07.2012 19:31
Das neue Projekt, das bessere Büro, die angenehmeren Kunden - deine Kollegen bekommen immer genau, was sie wollen, nur du schaust regelmäßig durch die Finger? Und auch in Gehaltsverhandlungen mit dem Chef unterliegst du ständig? Hier erfährst du, wie du deine Überzeugungskraft steigern kannst und dich so im Job durchsetzt!

Das richtige Auftreten ist entscheidend
Wie bei so vielen Dingen ist auch beim Thema Durchsetzungsvermögen vor allem eins entscheidend: deine Ausstrahlung. Es zählt, wie du von deinem Umfeld wahrgenommen wirst. Wirkst du schüchtern, wirst du von deinen Kollegen überfahren. Man traut dir nicht zu, deinen Kopf durchzusetzen. Bist du still, scheint es, als wärst du ohnehin mit allem zufrieden - das Ergebnis ist das gleiche. 

Um als durchsetzungsfähig wahrgenommen zu werden, musst du konsequent handeln. Du darfst Konflikten nicht ausweichen, auch wenn du damit mehrere Leute gegen dich hast. Deine eigene Meinung solltest du immer eindeutig vertreten und dich durch nichts aus dem Konzept bringen lassen. 

Dabei solltest du aber nicht nach der Holzhammer-Methode vorgehen, sondern mit der notwendigen Sensibilität und Professionalität. "Aber ich will …" ist eindeutig der falsche Ansatz. Richtig sind dagegen Floskeln wie "Ich bin der Meinung, dass ..." oder "Ich denke, dass ..." - so vertrittst du deine Meinung und wirst als willensstark wahrgenommen.

Wissen ist Macht
Am besten kannst du deine Anliegen durchbringen, wenn du über so viele Informationen wie möglich verfügst. Wenn du als top informiert giltst und deine Entscheidungen immer gut fundiert sind, hast du gute Chancen, dein Anliegen durchzubringen. Schließlich weiß man, dass man sich auf dich verlassen kann. Auch wirkst du viel überzeugender, da du weißt, dass dich nichts aus der Bahn werfen kann. Schließlich weiß niemand so gut Bescheid wie du. 

Richtig argumentieren
Um deine Argumente gekonnt vorzubringen, gibt es eine kleine Hilfestellung, wie du am besten vorgehst: Du beginnst mit einer kurzen Situationsdarstellung, in der du die Problemstellung erläuterst, also z.B., dass es einen neuen Kundenauftrag gibt und dass derzeit noch unklar ist, wer die Projektleitung übernimmt. Danach zeigst du die wichtigsten Möglichkeiten auf, mit einer kurzen Pro- und Contra-Darstellung. Anschließend gibst du deine Empfehlung ab.

Wichtig bei der Auswahl deiner Argumente ist weiters, dass du Bezug auf die Bedürfnisse deines Gesprächspartners nimmst. Was ist der Vorteil deines Anliegens für ihn? Ein Beispiel: Wenn du die Leitung des neuen Projekts übernimmst, ist das für dich eine großartige Sache - deinen Kollegen wird das aber nicht überzeugen. Im Gegenteil: Er wird wahrscheinlich darauf erpicht sein, die Projektleitung statt dir zu bekommen. Daher ist es hilfreicher, die Vorteile für dein Gegenüber klar hervorzuheben: Wenn du die Projektleitung übernimmst, kann dein Kollege davon profitieren, dass er mehr Zeit für seine eigenen Projekte hat und nicht noch mehr Stress bekommt.

Bei Gehaltsverhandlungen solltest du dem Chef deinen Beitrag zum Unternehmenserfolg aufzeigen. Keine falsche Zurückhaltung, hier kannst du ruhig klar und deutlich deine besten Leistungen auflisten - schließlich muss dein Chef ja wissen, was er an dir hat.

Hände weg von Negativ-Floskeln
Keinen Effekt oder sogar negative Folgen hat hingegen, andere anzuschwärzen und auf ihre Misserfolge hinzuweisen, um dadurch selbst besser dazustehen. Davon solltest du tunlichst die Finger lassen, denn diese Negativ-Propaganda fällt meist schlecht auf dich zurück. 

Die Zauberformel für mehr Durchsetzungskraft im Büro lautet also: Selbstbewusstsein, Wissen und Argumentationsstärke - dann kann dir kaum mehr jemand einen Wunsch abschlagen!

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