Die Rothosen kassierten eine unnötige 1:2-Heimniederlage gegen den FC Liefering. Und noch etwas schockte die Dornbirner, denn Kapitän Willy Rodrigues verlor nach einem Zusammenstoß kurzzeitig das Bewusstsein.
Die Rothosen haben ihr Auftaktspiel gegen Liefering 1:2 verloren, mussten die Jungbullen, die ebenfalls im Tabellenkeller stecken, davonziehen lassen. Das ist bitter. Denn eine Niederlage hätte in diesem Spiel nicht sein müssen.
Coach Roman Ellensohn, der zum ersten Mal in der Liga als Headcoach für Dornbirn an der Linie stand, hatte das System auf Dreier-, bzw. Fünferkette umgestellt, was auch ziemlich gut funktionierte. Im ersten Abschnitt hatte Dornbirn zweimal Glück bei Topchancen der Jungbullen, hielt aber die Null. Und erarbeitete sich selbst auch sehr gute Möglichkeiten, die aber allesamt ausgelassen wurden. Anteo Fetahu, der einer der aktivsten FCD-Kicker war, hätte zum Helden werden können.
Wir haben leider die Tore nicht gemacht, auch wenn das Spiel sonst in Ordnung war. Jetzt ist Liefering ein Stück weg.
FC Dornbirn-Coach Roman ELLENSOHN
„Aber wir haben die Tore leider nicht gemacht, auch wenn das Spiel sonst in Ordnung war“, bedauerte Trainer Ellensohn, „und jetzt ist Liefering ein Stück weiter weg von uns.“ Denn die Jungbullen trafen zweimal in Hälfte zwei - einmal nach einem Eckball, einmal bekam Dornbirn den Ball nicht aus dem Sechzehner. Der Anschluss per Elfer durch Ramon Tanque kam zu spät.
Kapitän wollte nicht raus
Noch einen Schockmoment gab es auf der Birkenwiese. Denn Kapitän Willy Rodrigues blieb nach einem Eckball kurz bewusstlos liegen. Wenig später stand der Brasilianer wieder, wollte sogar weiterspielen - und war sehr verärgert, weil er ausgewechselt wurde. Der Kapitän wollte das Schiff nicht verlassen, obwohl es besser für ihn war.
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