Rund 1.000 Radler nutzten am Vormittag die Gelegenheit, um sich ein Bild von dem Hightech-Tunnel zu machen. Die ursprünglich von der ÖVP geplante Radtour hatte sich vergangene Woche in Vorarlberg zu einer Kontroverse entwickelt. Zunächst hatte die ÖVP ihren Funktionären und Mitgliedern eine Besichtigung des Tunnels anbieten wollen. Nachdem sich statt der 50 erwarteten 300 Radler angemeldet hatten, hatte die Asfinag die Tour aus "Sicherheitsgründen" untersagt.
"Wenn schon Schwarzbefahrung, dann ordentlich"
Dies rief die Vorarlberger Grünen auf den Plan. Sie kündigten nach dem Motto "Wenn schon Schwarzbefahrung, dann ordentlich. Wir befahren unseren Tunnel, wann und wie wir wollen" eine Radtour für den 25. Juni an, den offiziellen Eröffnungstag. Dieser Aufruf bewog die Asfinag zum Einlenken. Der Einladung zur Rad-Besichtigung folgten am Sonntag nun nicht nur 300, sondern rund 1.000 interessierte Vorarlberger.
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