Selbstmord?
Mysteriöser Tod des Bürgerrechtlers Li Wangyang
HRIC berichtete, Li sei von seiner Schwester und seinem Schwager in einem Krankenhaus im zentralchinesischen Saoyang mit einer Kordel um den Hals aufgefunden worden, die an einer Fensterbank festgebunden war. Unmittelbar darauf seien 40 Polizisten hineingestürmt und hätten die Leiche ohne Genehmigung der Angehörigen und des Krankenhauses abtransportiert.
Polizei spricht von Selbstmord
Lis Unterstützer Zhou Zhirong berichtete am Donnerstag, die Polizei habe allen Angehörigen und Freunden des Dissidenten gesagt, der 62-Jährige habe Selbstmord begangen und sie sollten die Angelegenheit "nicht an die große Glocke hängen".
Li war im Zusammenhang mit der Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz in Peking im Jahr 1989 festgenommen und zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Als er nach elf Jahren freigelassen wurde, war er wegen der schlechten Behandlung in Haft nahezu blind und taub. Da er sich wegen der Misshandlungen an die Justizbehörden wandte, wurde er 2001 erneut zu zehn Jahren Haft verurteilt.
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