In der Nacht auf Sonntag lieferte sich ein Peugeot-Fahrer in Deutschland eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei machte der Verfolgte auch einen Abstecher nach Österreich. Dort verlor ihn die Polizei aus den Augen - zumindest kurzfristig.
Ein 41-jähriger Autolenker war am Sonntag um 3.25 Uhr auf der deutschen Autobahn A96 bei Wangen unterwegs. Die Polizei wollte den Fahrer anhalten, doch dieser ignorierte sämtliche Versuche der Exekutive und stieg aufs Gas - mit 200 km/h raste er den Beamten davon. Zweimal nahm der Rowdy auch Unfälle in Kauf, als er seinen Peugeot 307 stark abbremste, um sich von der Polizei nicht überholen zu lassen. Dadurch zwang er die Beamten, ebenfalls abzubremsen.
Wollte zu Fuß flüchten
Der Mann lenkte seinen Boliden weiter Richtung Süden und damit Vorarlberg. Beim Grenzübergang Hörbranz fuhr er weiter Richtung Wolfurt, dort verloren ihn die Beamten dann aus den Augen.
Bis Sonntagnachmittag, da war der 41-jährige Deutsche nämlich wieder auf der Autobahn in seinem Heimatland unterwegs, diesmal bei Bergen (Bayern). Erst baute er dort einen Unfall, dann konnte er von der Polizei endlich gestellt werden. Ein Fluchtversuch zu Fuß gelang nicht. Wie sich herausstellte, war der Deutsche nicht im Besitz einer Lenkerberechtigung.
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