Nachdem die Einbrecher auf ihrem Beutezug in Villach auf frischer Tat ertappt worden sind, machten sich diese aus dem Staub. Und auch an der Grenze ließen sich die flüchtigen Verbrecher nicht aufhalten.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 02.21 Uhr zwei Männer dabei erwischt, wie diese vor einem Mehrparteienhaus in Villach Fahrräder in einen bereitgestellten Kastenwagen mit kroatischen Kennzeichen einluden. Der Mann stellte das verdächtige Duo zur Rede, woraufhin die mutmaßlichen Einbrecher in den Wagen sprangen und davon rasten. Umgehend alarmierte der couragierte 66-Jährige die Polizei.
Kollegen an Grenzen alarmiert
Die in Folge umgehend eine Großfahndung nach dem Täter-Fahrzeug einleitete - und parallel die Kollegen an den Grenzübergängen zu Italien und Slowenien informierten. Und es dauerte auch nicht lange, bis sich die am Karawankentunnel stationierten Beamten schließlich meldeten: Der besagte Kastenwagen war tatsächlich aufgetaucht.
Allerdings dachte der Lenker nicht daran anzuhalten, stieg stattdessen aufs Gas und brauste durch die Kontrolle in Richtung Slowenien davon. Wo in Folge eine Alarmfahndung eingeleitet wurde. Die bis dato noch im Gange ist. Wie die heimischen Ermittler indessen wissen, hat die Fahrradbande auf ihrem Beutezug in Villach insgesamt 16 Kellerabteile aufgebrochen.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Wie viele „Drahtesel“ tatsächlich im Kastenwagen der Kriminellen gelandet sind, ist derzeit noch unklar. Auch gilt es noch abzuklären, ob es sich bei den flüchtigen Tätern möglicherweise um dieselben Verbrecher handelt, die schon seit Monaten in den Villacher Kellern wüten. Die Ermittlungen wie auch die Fahndung laufen jedenfalls auf Hochtouren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.