Statt auf ein einfaches Betrugsopfer traf ein unbekannter Täter auf eine aufmerksame junge Frau, die sich nicht hereinlegen ließ.
Freitagabend läutete es plötzlich an der Tür einer 27-Jährigen in einem Mehrparteienhaus in Velden. „Als sie die Tür öffnete, stand vor ihr ein Mann in Zivilkleidung, der sich als Polizist ausgab“, berichtet die Polizei. „Dieser fuchtelte mit einem Zettel herum und forderte die Frau auf, eine Strafe zu zahlen.“ Doch statt gleich die geforderten 1200 Euro „für das Auto“ zu überweisen, wollte sie den Zettel fotografieren.
„Das verweigerte der Mann jedoch, weil er das nicht ,dürfe‘ und ging daraufhin“, so die Polizei weiter. „Wie der Mann in das versperrte Stiegenhaus gekommen war, ist noch nicht bekannt.“ Der falsche Polizist soll zwischen 50 und 55 Jahre alt sein, eine mittlere Gestalt, rundes Gesicht, weiße Stoppelglatze und eine größere Nase haben, eine schwarze eckige Brille, eine schwarze lange leichte Winterjacke und eine Jeanshose tragen und gut Deutsch ohne Akzent sprechen.
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