Mit „School of Champions“ startet am Montag die achtteilige Serie über ein Ski-Elite-Internat in Österreich - und das mit jeder Menge Jungstars.
„Das Gute liegt so nah.“ Filmemacher hätten sich ruhig schon früher die Worte von Johann Wolfgang von Goethe zu Herzen nehmen können, denn: Eine Serie über ein Ski-Elite-Internat in Österreich zu drehen, könnte doch eigentlich nicht deutlicher auf der Hand liegen.
Da dies bis dato aber offensichtlich niemandem einfiel - inklusive der Verfasserin dieser Zeilen geht mit „School of Champions“ ab Montag (20.15) erstmals eine achtteilige TV-Geschichte über Erfolgsdruck, Erwachsenwerden und den Preis des Sportler-Daseins inmitten des Ski-Zirkus über die ORF-1-Bühne.
Zehn Talente, eine Spitze
Für zehn Talente rund um die Jungschauspieler Imre Lichtenberger und Emilia Warenski heißt es in der Serie alles geben, um sich in den Bergen Österreichs in die erste Reihe zu kämpfen. Spitzensport ist eben kein Spaziergang. Warenski selbst kommt aus dem Klettersport, den Druck, unter dem die Schüler in der Serie stehen, kann sie nachempfinden.
„Es ist unausweichlich, dass man früher oder später einen extremen Druck hat. Es gibt verschiedene Wege, mit dem klarzukommen. Mentaltraining zum Beispiel, mit dem man wieder runterkommen kann“, sagt die 19-Jährige. Gibt es Gemeinsamkeiten mit ihrer Rolle der Dani? „Die großen Träume, und dass sie dafür viel aufgegeben hat und immer die Steigerung sucht“, erzählt sie.
Als wäre dieser Weg nicht schon hart genug, gibt es dann noch skrupellose Geschäftemacher, wie etwa Seilbahnbetreiber Schiesstl, verkörpert durch Gregor Seeberg. „Wir kriegen keine Geldgeber, wenn es heißt, wir sind eine Folterkammer, die die Kinder in den Tod treibt“, sagt Seeberg in seiner Serienrolle.
Hürden hinter der Kamera
Gedreht wurde von Mitte September 2022 bis März letzten Jahres. Fast fünf Monate war der Cast, zu dem weiters auch Jakob Seeböck als Schulleiter, Josephine Ehlert, Simon Hatzl und Judith Altenberger gehören, in Schnee und Eis heimisch.
Musste Jungstar Lichtenberger dafür Ski fahren lernen? „Es war mehr, so zu tun, als könnte man Ski fahren“, lacht er. „Aufwärmübungen, wie man mit Skiern umgeht, in Schuhen gehen. Fürs Fahren hatten wir Doubles.“
Absolut keinen Grund zum Doublen, vielmehr zum Jubeln, gibt es angesichts der außerordentlich vielen Jungschauspielern, die sich - klarerweise auch themenbedingt - in die Serien-Kaderschmiede einfügen. Aber dennoch alle glänzen.
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