Drei Tage, sechs Rennen: Bei Österreichs größtem Langlaufrennen treten Profis genauso an wie Amateure.
Wasalauf, Engadin Skimarathon, Marcialonga oder der Dolomitenlauf: Sie alle zählen zum sogenannten Worldloppet, einer Serie von Volksläufen aus zwanzig Nationen. Das Ziel hinter der Vereinigung, die 1978 von Tony Wise aus Amerika gegründet wurde, war es, über den Langlaufsport Freundschaften ohne Grenzen zu fördern. Im Rahmen der Serie kann ein Rennpass mit Stempeln gefüllt werden.
Ein weiterer Stempel kann dem Pass am kommenden Wochenende hinzugefügt werden, wenn in Obertilliach der Dolomitenlauf über die Bühne geht. Insgesamt stehen sechs verschiedene Bewerbe auf dem Programm. Highlight ist natürlich wieder der große Volkslauf über 42 Kilometer, der heuer mit einer neuen Streckenführung aufwartet.
Keine schwierigen Passagen mehr
Die Starterinnen und Starter werden zweimal durch das nordische Zentrum laufen. Schwierige Passagen - zum Beispiel das Leitertal - wurden vom Streckenplan gestrichen. Dafür gibt’s nun mehr flache Streckenteile. Dadurch erhoffen sich die Veranstalter, künftig noch mehr Starter nach Obertilliach zu locken. Der ursprüngliche Dolomitenlauf fand ja auf dem Lienzer Talboden statt.
Für die Bewerbe 2024 haben sich etwa 1500 Athletinnen und Athleten angemeldet. Neben internationalen Spitzenläufern besteht der Großteil der Starter allerdings aus Amateur- und Genussläufern. Dabei gibt es mit dem Easyrace über fünf Kilometer für Kinder, Jugendliche oder Einsteiger die Möglichkeit, den Flair eines Volkslaufes selbst zu erleben. Alle Infos: www.dolomitensport.at
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