Der Salzburger Landesrechnungshof bemängelt etwa Kompetenzüberschreitung des Landesmedienzentrums. Vor allem bei der Salzburger Volkspartei löste dieser kritische Bericht Verärgerung aus.
Der Ton der Salzburger Landesregierung wird immer schärfer. Vor allem bei Kritik. Die Freiheitlichen haben in den Vorwochen, wie berichtet, harsch auf Kritiker reagiert. Jetzt wird auch bei der Volkspartei der Ton rauer. Am Mittwoch präsentierte Direktor Ludwig Hillinger im Landtag den Bericht des Landesrechnungshofs zum PR-Apparat des Landes, dem Landesmedienzentrum (LMZ), der für Diskussionen sorgte.
Der Rechnungshof stellt dabei etwa die Aufgaben des LMZ infrage, ob sich das Medienzentrum nicht mehr auf seine Kernaufgaben konzentriere, sondern zunehmend wie ein eigenes Medium agiere und dass Marketing-Kampagnen nicht evaluiert werden.
Mayer stellt sich hinter LMZ
ÖVP-Klubobmann Wolfgang Mayer stellt sich klar hinter das LMZ und kritisierte seinerseits den Landesrechnungshof - unter anderem die Tonalität der Anmerkungen im Bericht selbst und dass der Kontrollbehörde auch bei Teilpunkten überhaupt keine Kritik zustehe. Das kommt bei der Opposition aus SPÖ, Grünen und KPÖ nicht gut an.
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