Nach Schwarz-Ausfall

Nur 245 Punkte! Kärntner Ski-Asse mit Aufholbedarf

Kärnten
18.01.2024 11:28

Der verletzte Ski-Star Marco Schwarz hat mit 464 Punkten fast doppelt so viele wie die weiteren vier Kärntner im Weltcup. Bei Kathi Truppe, Otmar Striedinger, Adrian Pertl und Nadine Fest gibt es Gründe, warum es bald besser laufen könnte. 

Kurz vor Weihnachten war Marco Schwarz mit dem Slalom-Sieg in Madonna im Gesamtweltcup in Führung gegangen - mit starken 464 Punkten! In Bormio folgte der bittere Kreuzbandriss und das Saisonende für den Radentheiner. Jetzt sieht’s für Kärntens Asse im Weltcup leider schwarz aus. Vier Athleten haben bisher mit 245 fast nur die Hälfte von „Blacky“ geholt:

Katharina Truppe (148 Punkte)
Ist aktuell Kärntens größte Hoffnung, hat mit Platz drei beim Slalom in Courchevel gezeigt, dass mit zwei guten Läufen viel drin ist. „Wenn ich fehlerfrei bleibe, bin ich schnell. Im Vergleich zum Vorjahr läuft es viel besser“, betont die 28-Jährige. Allerdings ist der Riesentorlauf ihr Sorgenkind - erst einmal gab’s dort Punkte: „Am Wochenende will ich in Jasna aber nachlegen.“

Otmar Striedinger (79 Punkte) 
Hatte schon tolle Trainingszeiten (1. in Zermatt, 2. in Kitzbühel) und konnte sich bei den Rennen in Wengen (8., 12., 20.) steigern. „Ich hatte Probleme mit dem Rücken. Seit Silvester sind die dank guter Behandlung weg - ein großer Unterschied.“

Adrian Pertl (12 Punkte)
Zwei Ausfälle, zweimal in den Punkten diese Saison. Der Reichenauer fährt einige Passagen stark, bringt bisher aber keine zwei Läufe runter. So war er in Wengen starker Sechster nach dem 1. Durchgang, fiel wegen eines Fast-Stehers noch auf Platz 28 zurück.

Nadine Fest (6 Punkte)
Platz 25 in St. Moritz als bestes Ergebnis, dazu viermal nicht in den Top 30. „Ein Schlag ins Gesicht!“, so die Europacup-Gesamtsiegerin 2022/23, die ja in Zauchensee schwer stürzte, in Cortina aber starten will.

Mit Christian Walder und Max Franz fallen zudem zwei Speed-Asse verletzt aus. „Felix Hacker ist dahinter im Moment unser heißestes Eisen“, betont Kärntens Skiverbands-Präsident Dieter Mörtl. Fakt ist aber: Einen Marco Schwarz kann man nicht ersetzen - das gilt aber nicht nur für Kärnten.

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