Die Feldkircher Sozialdemokraten wollen die direkte Demokratie in der Montfortstadt fördern und so „Geheimniskrämerei“ vorbeugen.
Äußerst unzufrieden zeigt sich die Feldkircher Stadt-SPÖ mit der Regierung in der Montfortstadt - diese hätte sich zu stark von den Bedürfnissen und Sorgen der Feldkircher und Feldkircherinnen entfernt und würde vor allem den „Eliten“ dienen. So würde eine Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung entstehen, erklärte Elias Wehinger, Stadtparteivorsitzender der SPÖ Feldkirch.
Transparente Entscheidungsprozesse
Die Sozialdemokraten wollen daher die direkte Demokratie in der Gemeinde fördern - und zwar auf unterschiedlichste Weise: So wollen sie die Schaffung von Bürgerinnenforen durchsetzen und transparente Entscheidungsprozesse durch die Veröffentlichung von Informationen zu Stadtratssitzungen fördern. Auch die Einrichtung digitaler Plattformen zur Bürgerbeteiligung ist der SPÖ ein Anliegen.
„Wir sind überzeugt davon, dass die Meinungen und Ideen der Feldkircher einen unschätzbaren Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gemeinschaft leisten. Jede Geheimniskrämerei ist entschieden abzulehnen“, zeigt sich Wehinger motiviert.
Streitfrage Wasserrechte
Mit der „Geheimniskrämerei“ spielt Wehinger insbesondere auf die Vorgänge rund um die Agrargemeinschaft Altenstadt und die Wasserrechte im vergangenen Jahr an. Damals lag zu der Streitfrage ein rechtliches Gutachten vor, das allerdings lange Zeit von der Stadt nicht veröffentlicht worden war.
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