Heuer hat Manfred Bockelmann den 80. Geburtstag gefeiert. Dienstag wurde (s)ein Kinderbuch bei Hermagoras präsentiert.
Heuer hat er den 80er gefeiert. In den Kreis der Verbeugungen vor Manfred Bockelmann reihte sich auch eine großartige Ausstellung im Rudolf Stolz Museum im Südtiroler Sexten, das einen „fast zufälligen Querschnitt aus meinen Arbeiten“ zeigte.
Doch auch in seiner Kärntner Heimat ist dem renommierten Maler und Fotografen immer wieder „Das Blau der Erde“ zu eindringlicher Kunst geronnen, die vom „Wunder Baum – Wunder Wald“ ebenso erzählt wie von der Schönheit des Verfalls, die Bockelmann als leises Memento mori (auch) seinem Blattwerk einschreibt. Wie Lapislazuli glühte es u. a. 2017 im Schloss(park) Ebenau für Walker, und drei Jahre später als Raum und Geist füllende Personale auf Schloss Wolfsberg.
Dass Bockelmanns „empathische Bildnisse der Vergänglichkeit. Im Grunde Selbstporträts“, aber auch ein quicklebendiges Eigenleben führen, aus dem Atelier entwischen und an einem stürmischen Herbsttage im Sog des Kärntner Windes zu Kindern rund um den Globus getragen werden, konnte man Dienstag bei der Buchpräsentation in der Hermagoras Buchhandlung erleben.
Kinderbuch herausgebracht
Und es sind kluge, witzige, spannende, weise wie leuchtende Fantasiegeschichten, die junge Schreibende über Bockelmanns blaues Blatt auf Weltreise in verschiedenen Sprachen und mit viel Lokalkolorit verfasst haben. Was sie erzählen, kann man auf 120 Seiten (Hermagoras, 20 Euro) nachlesen.
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