Ein bürokratischer Fehler bringt die Landwirtschaftskammer Kärnten vor Gericht. Denn die AMA fordert die Rückzahlung von Förderungsgeldern.
Diese Jause ist ziemlich teuer! Die Rede ist vom Schulobst, das Kärntner Bauern seit 2013 an Schulen liefern. Mit dem Projekt, das von Gemeinden, Land und Bauernvertretern finanziert wird, will man Landwirte unterstützen, die auf Regionalität setzen.
„Bürokratischer Fehler“
Finanziell geholfen hat auch die AMA, die jetzt aber einen Teil der Förderung – es handelt sich um stolze 550.000 Euro – zurückfordert. „Der Kammer ist bei der Projektausschreibung ein Fehler unterlaufen. Man hätte sie europaweit ausschreiben müssen“, heißt es von Seiten der AMA.
Fall vor Gericht
Das sehen die Bauernvertreter anders und ziehen vor Gericht. „Der Fehler ist ja schon vor zehn Jahren passiert. Dass man ein solches Projekt europaweit bekanntgeben muss, dürfte damals wohl niemand gewusst haben. Zudem widerspricht es jeder Logik.
Schließlich geht es ja um heimisches Obst für die Schulen und nicht um Obst aus Spanien!“, wettert LK-Präsident Siegfried Huber. Er ist überzeugt: „So schnell wird es keine Entscheidung geben. Ob und wie der Betrag bezahlt wird, darüber machen wir uns noch keine Gedanken!“
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