Eine Studie brachte das Ergebnis, dass es um die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Tirol nicht zum Besten steht. Das Land Tirol ist zusammen mit der Bildungsdirektion sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf mentaler Rettungsmission. Kathrin Sevecke, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall, gibt Einblicke.
Sie ritzen sich. Sie erbrechen sich, weil sie nicht zunehmen wollen. Sie sind traurig, aber in einer anderen Art und Weise: wochenlang und nicht aus dem Bett zu kriegen. Sie haben Angst und Panikattacken, teils sogar „lebensmüde Gedanken“. Und: Sie sind noch nicht erwachsen. Die Covid-Studie hat eines zutage gebracht: Unsere Kinder und Jugendlichen sind psychisch stark belastet. Nicht alle, aber viele. Und weil der Spruch „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ noch niemandem aus der Depression geholfen hat, wird von Seiten des Landes schweres Geschütz aufgefahren – in Form eines Pilotprojektes.
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