Keine neuen Schulden

57-Millionen-Budget für Eisenstadt fixiert

Burgenland
11.12.2023 19:00

ÖVP, SPÖ und Grüne haben sich in der Landeshauptstadt auf einen Haushaltsplan für 2024 geeinigt. Trotz Investitionen und einem Verzicht auf Gebührenerhöhungen ist keine Neuverschuldung vorgesehen. Beschlossen werden soll das Budget am Montagabend im Gemeinderat.

Die Erstellung des Budgets für die Landeshauptstadt war keinesfalls einfach. „Nach Corona und der Teuerung treffen nun sinkende Ertragsanteile die Gemeinden und Städte“, erklärte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP). Zugleich werfe die Rezession bereits ihre Schatten voraus.

5,9 Millionen Euro für Investitionen
2024 werde ein Jahr der Herausforderungen. Trotzdem habe man ein Budget von rund 57 Millionen Euro fixiert. Steiner: „Gelungen ist das dank einer starken Wirtschaft und den daraus resultierenden Kommunalsteuern und einer verantwortungsvollen Finanzpolitik in den vergangenen Jahren.“ 5,9 Millionen Euro werden unter anderem in die Volksschule, den Kindergarten, den Kanal- und Straßenbau sowie ins Haydnkino investiert. Gebührenerhöhungen wird es im kommenden Jahr nicht geben. Neue Schulden sollen keine gemacht werden, stattdessen werden die Verbindlichkeiten um 420.000 Euro auf 28,6 Millionen Euro reduziert .

Breite Mehrheit für Entwurf
Zustimmung kommt auch von der SPÖ: „Wir unterstützen das Budget, weil sich unsere Themen darin wiederfinden“, meint Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak. Mit an Bord sind auch die Grünen: „Es ist erfreulich, wenn man doch ein paar Ideen einbringen kann, die Eisenstadt lebenswerter machen“, erläutert Klubobfrau Anja Haider-Wallner.

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