Mo, 24. September 2018

IWF-Chefin:

03.04.2012 21:17

"Weltwirtschaft auf zerbrechlichem Erholungskurs"

Die Weltwirtschaft ist nach den Worten der IWF-Chefin Christine Lagarde auf Erholungskurs, aber längst nicht robust. "Nach dem längsten, härtesten Winter seit einer Generation" gebe es "hoffnungsvolle Zeichen", dass die Konjunktur rund um den Globus endlich auftaue, so die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Dienstag in Washington.

Europa etwa sei auf dem Weg zu finanzieller Stabilität, die USA blickten auf besseres Wachstum und geringere Arbeitslosigkeit. Dennoch sei es für Selbstzufriedenheit zu früh. "Was an diesem Punkt wichtig ist, ist, dass die Gesetzgeber die Atempause nutzen, um den Job zu erledigen", sagte Lagarde.

Globale Kooperation erfolgversprechend?
"Die Erholung ist immer noch zerbrechlich", sagte sie weiter. Größte Gefahrenquellen seien das strapazierte Finanzsystem in Europa, hohe öffentliche und private Schulden sowie hartnäckige Arbeitslosigkeit. Zudem hätten steigende Ölpreise das Potenzial, "eine Menge Schaden anzurichten".

Die USA rief sie auf, die Führungsrolle bei der internationalen Zusammenarbeit in Wirtschaftsfragen zu haben. "Vergrößerte globale Kooperation ist der Schlüssel" für die Lösung aktueller Probleme, vor allem in Hinblick auf Europa, sagte Lagarde. "Sollte die europäische Volkswirtschaft schwanken, stünden die amerikanische Erholung und amerikanische Arbeitsplätze auf dem Spiel."

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