Einer der schönsten Kalvarienberge Österreichs erstrahlt im niederösterreichischen Lilienfeld wieder in neuem Glanz. Als Vorbild diente die berühmte Scala Santa in der Vatikanstadt Rom.
Insgesamt 20 Engel und Heilige weisen „zur höheren Ehre Gottes“ den Weg in die berührende Kapelle, die in eine bizarre Felsenlandschaft eingebettet ist, und noch höher zur bekrönenden Kreuzigungsgruppe. "Unser Kalvarienberg ist nach dem Vorbild der berühmten Scala Santa in der Vatikanstadt Rom entstanden.
Er erinnert an die heiligen Stätten in Jerusalem und enthält auch eine Nachbildung des Grabes Christi“, erläutert Abt Pius Maurer vom nahen Zisterzienserstift Lilienfeld (NÖ), das wiederum direkt an der Via Sacra in den steirischen Gnadenort Mariazell liegt. Viele Generationen an Wallfahrern sind folglich hier vorbeigezogen, haben innegehalten und gebetet. Und das seit einer kleinen Ewigkeit auf Erden.
Denn die barocke Anlage im einsamen Stadtteil Stangental - sie gilt als eine der größten und auch eindrucksvollsten ihrer Art in Österreich - wurde bereits 1677 unter Abt Matthäus Kohlweiß gebaut. Die Errichtung diente der besseren Veranschaulichung der Passion, sollte aber auch Trost und Ansporn für die Pilger sein, die von hier noch zwei Tagesmärsche nach Mariazell zurückzulegen hatten.
Jetzt ist das große Werk vollendet - die Natursteinfiguren sowie Metallgitter und Fassaden wurden mit viel Behutsamkeit und finanziellem Aufwand zu neuem Glanz restauriert und strahlen auch segensreich auf das darüberliegende Spital aus.
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