Von 517,7 auf 538,5 Millionen Euro steigerten sich im abgelaufenen Jahr die Ausgaben der heimischen Spitäler.
Die Krankenhaus-Betriebsgesellschaft präsentierte kürzlich ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2022 und wartete mit durchaus eindrücklichen Zahlen auf: 4710 Angestellte arbeiteten in 46 Fachabteilungen an fünf Landeskrankenhaus-Standorten. Insgesamt wurden 77.900 Patienten und Patientinnen stationär behandelt, dazu kamen noch 460.000 Ambulanzbesuche.
Das Ausgabenvolumen der Krankenhäuser betrug im abgelaufenen Jahr 538,5 Millionen Euro, davon sind über 60 Prozent (327,6 Millionen Euro) Personalaufwand. Die medizinischen Investitionen beliefen sich auf 8,3 Millionen Euro. Dazu zählt etwa die Anschaffungen zweier SPECT (Single Photon Emissionscomputertomografie) Diagnosesysteme. Mit diesen können Stoffwechselvorgänge - etwa in Herz, Knochen und Nebennieren - dargestellt werden. Krankheiten wie Krebs, aber auch Demenz, Alzheimer, Parkinson und Epilepsie, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, können so erkannt werden.
Abschreibungen blieben gleich
Die Krankenhäuser erzielten 2022 einen periodenbereinigten Umsatz in der Höhe von 499,7 Millionen Euro (im Jahr zuvor waren es 499,8 Millionen). Der Personalaufwand stieg von 316,4 auf 327,6 Millionen Euro. Die Abschreibungen blieben annähernd unverändert und lagen für das Jahr 2022 bei 27,8 Mio. Euro.
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