Mi, 22. August 2018

Wie in der UdSSR

30.03.2012 09:41

Putin verleiht künftig Orden an "beste Arbeiter"

Wie in längst vergangenen Sowjetzeiten will Russlands Noch-Premier Wladimir Putin künftig wieder die "besten Arbeiter" des Landes auszeichnen und mit Bargeldprämien belohnen. "Fünf Kategorien wurden bestätigt", erklärte der designierte Präsident am Freitag in Moskau: Bester Schweißer, Bester Steinmetz, Bester Bergarbeiter, Bester Elektriker und Bester Lastwagenfahrer.

Das russische Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung erklärte, nun würden in Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden, Gewerkschaften und Arbeitgebern zunächst die Kandidaten nominiert. Die Preisträger sollen dann im Oktober bekannt gegeben werden.

Die Gewinner der Auszeichnungen bekommen einem Kabinettsentwurf zufolge 300.000 Rubel (7.700 Euro), die Zweit- und Drittplatzierten erhalten 200.000 beziehungsweise 100.000 Rubel.

Parallelen zur Sowjetunion
Das Modell erinnert an Orden, die es früher in der Sowjetunion gab. Als "Helden der sozialistischen Arbeit" ausgezeichnete Bürger erhielten damals ebenfalls Geld, zudem wurde ihr Foto häufig an spezielle Ehrentafeln gehängt. Als Symbolfigur dafür galt ein gewisser Alexei Grigorjewitsch Stachanow, der 1935 in einer Kohlegrube die gültige Arbeitsnorm angeblich um das 14-Fache überschritten haben soll.

Auch in der damaligen DDR wurden jedes Jahr zahlreiche Menschen für besondere Leistungen mit dem Titel "Held der Arbeit", Geld und einer Medaille belohnt.

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