Der Wärmepreisdeckel zeigt bereits jetzt große Wirkung. Eine Beantragung ist noch bis Jahresende möglich. Berücksichtigt werden neben dem Haushaltseinkommen auch die Wärmekosten des Haushaltes aus dem heurigen Jahr.
Es war ein ganzes Bündel an Finanzhilfen, die das Land Burgenland gegen die anhaltende Teuerungswelle eingesetzt hat. Darunter auch den Wärmepreisdeckel, der Privathaushalte mit kleinen und mittleren Einkommen entlasten soll. Die maximale Förderhöhe beträgt 2000 Euro.
Hilfen gut angenommen
Bei fossilen Energieträgern, wie Gas und Öl, ist eine Förder-Voraussetzung, die Bereitschaft, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Dass mittlerweile schon rund 10 Millionen Euro ausbezahlt wurden, zeigt auch, dass diese Form der Unterstützung sehr gut angenommen wird, heißt es von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Bis Jahresende kann der Wärmepreisdeckel noch beantragt werden. Bei der Berechnung der Förderhöhe werden das Netto-Haushaltseinkommen aus dem Jahr 2022 und die Wärmekosten des Haushaltes aus dem Jahr 2023 berücksichtigt.
„Sozial treffsicher“
Seit Start der Initiative wurden bereits mehr als 16.000 Anträge eingebracht. „Auch weitere Maßnahmen wie der Mietpreisdeckel und die Tarifgestaltung der Burgenland Energie, die vor kurzem erneut den Gaspreis gesenkt hat, leisten wertvolle Beiträge, um die Folgen der Teuerung für die Menschen zu mildern“, so der Landeshauptmann, der von einer sozial treffsicheren Unterstützung spricht.
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