Der Sohn war schon in den elterlichen Familienbetrieb eingestiegen und offenbar für den Vertrieb zuständig. Leider handelte es sich um einen illegalen Betrieb, der sich mit der Erzeugung und dem Handel von Suchtgift beschäftigte. Ein missglückter Deal deckte alles auf.
Der 17-Jährige aus Peuerbach war schon im März dieses Jahres in einer Disco in St. Martin im Mühlkreis erwischt worden, als er fünf Gramm Cannabiskraut eingesteckt hatten. Offenbar um Verkauf und nicht als Kunde.
Die Polizei hakte nach und kam dahinter, dass der Teenager mit seiner 39-jährigen Mutter und deren 38-jährigen Lebensgefährten im elterlichen Wohnhaus eine Cannabis-Plantage betrieben. Die Ermittler fanden Fotos, auf denen die Ware kiloweise zum Verkauf hergerichtet abgebildet waren.
Der 17-Jährige soll das „Gras aus Eigenanbau“ in der Berufsschule in Ried und auch an andern Orte im Innviertel verkauft haben, im Angebot hatte er auch Crystal Meth. Bei der von der Staatsanwaltschaft Wels angeordneten Hausdurchsuchung konnte die große Indooranlage für die Cannabiszucht sichergestellt werden. Die ganze Familie wurde auf freiem Fuß wegen Drogenhandels angezeigt.
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