Zehn Millionen im Topf

Gemeinden erhalten Energiekostenzuschuss

Vorarlberg
17.10.2023 16:55
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Insgesamt zehn Millionen Euro schüttet das Land an die 96 Vorarlberger Gemeinden sowie deren Verbände aus. Besonders stark unter den hohen Strompreisen litten Gemeinden mit Hallenbad, Spital oder Eishalle. Tief in die Tasche greifen mussten auch die Zuständigen bei den Abwasserverbänden. 

Gestiegene Strompreise machten den Vorarlbergern in den vergangenen eineinhalb Jahren zu schaffen. Während sich Private und Unternehmer über einen Energiekostenzuschuss freuen konnten, schauten die Bürgermeister bisher durch die Finger. Das soll sich mit 23. Oktober ändern.

„Insgesamt werden wir zehn Millionen Euro an die Gemeinden und deren Verbände auszahlen“, verkündete Landeshauptmann Markus Wallner. Die Einmalzahlung wird in zwei Tranchen fließen - die ersten fünf Millionen erhalten die Bürgermeister im Oktober, die zweiten fünf Millionen werden im April überwiesen. Finanziert wird der Energiekostenzuschuss für die Kommunen über die Sonderdividende der „illwerke/vkw“.

Zitat Icon

Insgesamt werden wir zehn Millionen Euro an die Gemeinden und deren Verbände auszahlen.

Markus Wallner, Landeshauptmann

Die Höhe des Energiekostenzuschusses für die einzelnen Gemeinden hängt vor allem von der Größe und dem Verbrauch ab. „Für jede Gemeinde wurde die Kostendifferenz zwischen 2021 und 2022 errechnet“, erklärt Wallner das Prozedere. Man habe sich um eine gerechte Verteilung bemüht, sodass durch den einmaligen Energiekostenzuschuss am Ende jeweils rund ein Drittel der Kostensteigerung abgefangen wird. Eine Stadt erhält bis zu 700.000 Euro, während sich eine Kleingemeinde mit 1700 Einwohnern immerhin noch über 32.000 Euro freuen darf.

Zufriedene Bürgermeister

„Das große Kunststück beim Geldverteilen besteht darin, dass es gerecht hergeht“, meinte Paul Sutterlüty, Bürgermeister von Egg und Vizepräsident des Vorarlberger Gemeindeverbands. Da auch die hohen Kosten für „große Energiefresser“ wie etwa Kläranlagen, Hallenbäder, Eishallen oder Spitäler berücksichtigt worden wären, sei die gerechte Verteilung gut gelungen.

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