Kritik an Opposition

„Es reicht!“ Stadtvize holt zu Rundumschlag aus

Niederösterreich
12.10.2023 19:00

Amstettens Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder (Grüne) hält das politische Gegeneinander in Amstetten nicht mehr aus. Er geht nach den jüngsten Aussendungen vor allem mit der SPÖ hart ins Gericht.

„Es reicht!“ Die Botschaft von Dominic Hörlezeder (Grüne) ist eindeutig. In einem eigens einberufenen Medientermin geht der Vizebürgermeister von Amstetten in die Offensive. Das Ziel seiner Kritik: Die Oppositionspolitik in der Bezirkshauptstadt, insbesondere der SPÖ.

„Es wird alles skandalisiert“
„Es wird alles schlechtgemacht, alles skandalisiert. Man wirft sogar absichtlich mit Falschmeldungen um sich“, ärgert sich Hörlezeder. Beispiele könne er genug liefern. „Egal ob beim geplanten Wertstoffsammelzentrum, beim Hauptplatz-Umbau oder bei den Plänen für den Jakobsbrunnenweg: Es werden bewusst falsche Informationen gestreut, um die Projekte in ein schiefes Licht zu rücken. Wenn Vertreter der SPÖ dann auch noch betonen, sie hätten aus der Zeitung von Details erfahren, bei denen sie zuvor noch mitgestimmt haben, ist der Bogen irgendwann überspannt“, erklärt Hörlezeder.

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Wir bewegen uns aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. So wundert es nicht, wenn das Vertrauen in die Politik stetig sinkt.

Dominic Hörlezeder, Grüne

Folgen für den Polit-Nachwuchs
Die Folgen dieser Art der Oppositionspolitik bekomme der Vizebürgermeister fast täglich zu spüren: „Ich werde von Passanten beschimpft, weil die Leute die Fakten gar nicht mehr hören wollen. Auch wenn ich das aushalte, es macht so keinen Spaß mehr.“ Im Verhalten der SPÖ sieht er auch massive Folgen für den Polit-Nachwuchs. „Wer will sich das antun, wenn man jetzt schon weiß, dass man hinterher sowieso immer der Blöde ist“, so Hörlezeder, der seit März auch als Abgeordneter im Landtag sitzt.

Er hofft daher künftig auf niveauvollerer Debatten. Große Hoffnung hat er aber nicht: „Im Moment ist eine Zusammenarbeit inhaltlich unmöglich. Die SPÖ betreibt seit 2020 einen Dauerwahlkampf. Ich will nicht wissen, wie das wird, wenn wir in eineinhalb Jahren tatsächlich wählen.“

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