Skurriler Konflikt zwischen Besitzerin und Pflegerin in Oberösterreich - auf Kosten einer Schlange, das jetzt einen neuen Platz sucht. Denn die Polizisten wollten sie dann doch nicht als „Postenmaskottchen“ behalten und brachten sie ins Linzer Tierheim, wo der Python nicht der einzige Exot ist.
Mit falschen Schlangen haben es Polizisten öfter zu tun, meist aber in übertragenem Sinn. Dieses Mal war es eine echte Schlange, genauer gesagt ein kleiner, etwa sieben Monate alter Königspython, der auf der Inspektion Pasching landete. Und zwar mit verworrener Vorgeschichte. Denn eigentlich waren die Ermittler auf der Spur einer ausgewachsenen Würgeschlange, die angeblich von einem Betreuungsplatz nicht an die rechtmäßige Besitzerin zurückgekommen war.
Polizisten in die Hand gedrückt
Daraufhin bat diese die Polizei, den Exoten wiederzubeschaffen. Und die Ermittler konnten die „Pflegerin“ tatsächlich dazu bewegen, die Schlange herauszurücken. Sie brachte daraufhin das Tier zum Polizeiposten. Dann war aber die rechtmäßige Besitzerin nicht mehr erreichbar und das Reptil landete im Tierheim Linz. Dort fand man heraus, dass es sich bei der abgegebenen Schlange um das falsche Tier handelte.
Gecko und Co. auch im Tierheim
Jetzt kümmern sich die Betreuer um die kleine „Königin“ und hoffen, dass sich ein Schlangenfreund ihrer annimmt. Der könnte dann auch gleich noch eine zweite Würgeschlange, einen Leoparden-Gecko und eine Bartagame sowie mehrere Schildkröten in Obhut nehmen, denn auch diese Exoten warten auf neue Besitzer – neben zig Katzen und Hunden.
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