Das Jahr 2023 wird der 17-jährige Vorarlberger Joel Schwärzler wohl nicht so schnell vergessen. Nachdem er beim Junioren-Bewerb der French Open erst im Viertelfinale ausschied und sich im Doppelfinale der US Open gar erst im Endspiel geschlagen geben musste, schaffte er nun den Sprung zu den Junior Finals der besten acht U18-Spieler nach Chengdu (Chn).
Eigentlich hatte Schwärzler die Teilnahme für das Kräftemessen der weltbesten Nachwuchsasse hauchdünn verpasst. Die Absage eines Kontrahenten ließ den ÖTV-Vertragsspieler, der von Jürgen Melzer gecoacht wird, aber noch ins Starterfeld rutschen. Bereits am kommenden Montag geht es in der chinesischen Millionenstadt los.
Erfolgslauf in Osaka
Dass Joel derzeit ausgezeichnet in Form ist, beweist er gerade beim Osaka Mayor‘s Cup. Bei dem ITF-J500-Turnier in Japan eilt Österreichs aktuell heißeste Tennis-Aktie von Sieg zu Sieg. Nach einem 6:4, 6:1-Erfolg über Ke Hau Hung (Tpe) steht er im Einzel, wo er an Nummer zwei gesetzt ist, bereits im Achtelfinale. Dort wartet der Russe Daniil Sarksian (15).
Saisonziel Top-10-Platzierung
Im Doppel schafften es Schwärzler und sein italienischer Partner Federico Cina bereits ins Viertelfinale, nachdem sie sich gegen die Taiwanesen Ke Hau Hung/Kuan-Shou Chen nach Startschwierigkeiten mit 4:6, 6:2, 10:1 durchsetzen konnten. Die topgesetzte Paarung bekommt es nun mit dem britisch-tschechischen Duo Oliver Bonding/Jan Kumstat zu tun. Mit seinem Osaka-Erfolgslauf kommt Schwärzler auch einem weiteren Saisonziel - einem Top-10-Ranking in der Junioren-Weltrangliste - einen weiteren Schritt näher.
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