Altachs Frauen, die am Sonntag mit dem 2:1-Auswärtserfolg bei der Vienna saisonübergreifend den zwölften Bundesliga-Sieg in Serie feierten, werden immer mehr zum FC Bayern! Zumindest, wenn es um den viel zitierten „Bayern-Dusel“ und die damit verbundenen Tore in der Nachspielzeit geht.
Vorigen Sonntag schoss Sabrina Horvat die Altach-Girls in der 92. Minute gegen Neulengbach zum 2:1-Heimsieg. Gestern war es Selina Albrecht, die bei der Vienna mit ihrem Bundesliga-Debüttor in Minute 92 den 2:1-Auswärtssieg der Rheindörflerinnen besorgte und den zwölften Erfolg der Vorarlbergerinnen in Serie fixierte. „Das gönne ich ihr von ganzem Herzen“, freute sich auch Cheftrainer Bernhard Summer mit der 18-Jährigen, die zur Pause für Anna Bereuter gekommen war. „Sie ist der Sonnenschein im Team und hat das Zeug, eine ganz Große zu werden.“
„Hauruck-Fußball“ schmeckt Summer nicht
Obwohl der beeindruckende Erfolgslauf weitergeht, war der Coach nach dem Schlusspfiff sehr nachdenklich: „Mir gefällt unsere Spielanlage derzeit überhaupt nicht. Zu viele hohe Bälle, zu viel Hauruck-Fußball. Wir werden das am Dienstag teamintern ausführlich besprechen, denn ich weiß, dass auch die Mannschaft nicht so spielen will.“
Spitzenduo setzt sich ab
In der Tabelle der Admiral Frauenbundesliga liegt man weiter mit dem Maximum von 15 Zählern nur aufgrund des Torverhältnisses hinter Serienmeister St. Pölten auf rang zwei. Der Vorsprung auf die drittplatzierten Sturm-Damen beträgt bereits sechs Zähler. Kommenden Samstag (14) gastiert der FC Bergheim im Rheindorf.
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