Frieden in weiter Ferne. Der brutale Palästinenser-Angriff auf Israel hat, wie wir mittlerweile wissen, bereits Hunderte Todesopfer und Tausende Verletzte gefordert - und könnte doch erst der Anfang eines Flächenbrandes sein. Zu den Toten und Verletzten kommen auch noch rund 100 von den Terrorkommandos verschleppte Israelis. Und das sind vor allem Kinder, Mädchen und Frauen, die der mörderischen Hamas im Gaza-Streifen nun als Schutzschild dienen sollen. Während Palästinenser weltweit - darunter auch in Wien - den Terror bejubeln, wundert sich die Welt über das Totalversagen des bisher so bewunderten israelischen Geheimdienstes, der die Vorbereitungen zu dieser noch nie dagewesenen Angriffswelle aus den Palästinensergebieten gänzlich verschlafen hat. Unterdessen schwört Israel den Palästinensern Rache, man werde sie „bis ans Ende der Welt jagen“. Vom Frieden war die Region vermutlich noch nie so weit entfernt wie jetzt.
Ampel-Watschn. Wenn ein Viertel der wahlberechtigten Deutschen so wie gestern bei Landtagswahlen zu den Urnen schreitet - dann sind die Ergebnisse natürlich ein aussagekräftiger Gradmesser für die Stimmung in unserem großen Nachbarland. In Bayern waren die Ampel-Parteien, die derzeit Deutschland regieren, zwar ohnehin nie stark vertreten - aber bei den Landtagswahlen 2018 in Bayern hatten SPD, Grüne und FDP immerhin noch knapp ein Drittel der Stimmen erreicht. Gestern wurden sie abgewatscht, kommen jetzt gemeinsam nur noch auf ein Viertel, die FDP flog sogar aus dem Landtag. In Hessen verloren die Bundesregierungs-Koalitionäre sogar noch stärker. Sieger des Abends in beiden Ländern: das rechte Spektrum. In Bayern Markus Söders CSU, in Hessen die Schwesterpartei CDU. Vor allem aber gewann die ultrarechte AfD stark hinzu, in Bayern zudem Söders Koalitionspartner Hubert Aiwanger, der wegen seiner Jugend-Nazi-Flugblattaffäre wochenlang zerzaust worden war: Er legte mit seinen „Freien Wählern“ deutlich zu. So bleibt als Resümee: Ein klarer Rechtsruck, eine heftige Watschn für die Ampel.
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