Acht Verletzte

D: Reisebus mit 50 Schülern ging in Flammen auf

Ausland
25.02.2012 11:28
Ein Reisebus mit etwa 50 Schülern aus Hamburg ist in der Nacht auf Samstag auf der deutschen A7 in Niedersachsen in Brand geraten. Acht Jugendliche mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen und Schnittverletzungen in Spitäler eingeliefert werden. Dass das Unglück "einigermaßen glimpflich" verlaufen sei, liege auch an der schnellen Reaktion der Schüler, sagte der Pressesprecher der Feuerwehr, Stephan Meier.

Die Schüler waren auf dem Rückweg von einer Klassenreise im Allgäu, als der Busfahrer kurz nach 3 Uhr Rauch bemerkte. Er stoppte sofort auf dem Seitenstreifen, die Jugendlichen retteten sich zum Teil durch die Fenster ins Freie. Der Bus brannte vollkommen aus.

Das Feuer habe sich rasend schnell im Bus ausgebreitet, berichtete Meier. Bei einer älteren Reisegruppe hätten sich womöglich nicht alle Insassen so rasch aus dem Bus retten können, doch die Jugendlichen seien alle relativ fit gewesen, ergänzte Meier.

Wrack von Polizei beschlagnahmt
Rund 120 Helfer von Feuerwehr und Rettungsdiensten waren knapp vier Stunden im Einsatz. Die Autobahn 7 blieb für die Räumungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt. Das Wrack wurde von der Polizei beschlagnahmt, um die Unglücksursache festzustellen. Vermutlich habe ein technischer Defekt den Brand ausgelöst, hieß es von der Feuerwehr.

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