Chic und gemütlich

Traditionsgasthaus in „Sehnsuchtsort“ verwandelt

Oberösterreich
25.09.2023 15:56

Nach rund drei Jahren Stillstand und einem „Facelift“ eröffnet der Oberwirt in Sankt Magdalena am 27. Oktober endlich wieder seine Pforten. Gäste, die das Traditionswirtshaus von früher kennen, werden anfangs vielleicht etwas überrascht sein. So wie auch Veronika Kaufmann, die aber inzwischen ihre Meinung geändert hat.

Gut Ding braucht Weile – eine Redensart, die auf den Oberwirt in St. Magdalena durchaus zutreffen könnte. Denn eigentlich hätte das Traditionsgasthaus mit dem wohl schönsten Ausblick über Linz längst eröffnen sollen. So meinte Neo-Pächter Philipp Kaufmann im April, als er den symbolischen Wirtshaus-Schlüssel von SP-Stadtrat Dietmar Prammer entgegennahm, noch euphorisch: „Wir werden den Oberwirt bereits im Mai wieder wachküssen.“ Doch daraus wurde nichts, sind fünf Monate später noch immer die Pforten geschlossen.

Außen blieb alles beim Alten. (Bild: Einöder Horst)
Außen blieb alles beim Alten.

„Veränderung radikaler als erwartet“
„Natürlich hätten wir die Sommersaison gerne mitgenommen, und ja, wird hätten das Wirtshaus auch bespielen können. Doch wir haben uns dann für eine Veränderung entschieden, die am Ende radikaler ausfiel, als wir es uns anfangs gedacht hätten“, lacht Kaufmann. Mit Denis Kosutic holte er sich einen Innenarchitekten ins Boot, der bereits für Jimmy Choo und Yves Saint Laurent gearbeitet hat. Dessen Aufgabenstellung: Die Tradition und Geschichte des Landgasthauses auf eine moderne, verspielte Art zu erzählen. Dies scheint gelungen.

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Es war herausfordernd, die Balance von Tradition und Moderne im Design so umzusetzen, dass es auch für die künftigen Gäste des Oberwirts spürbar wird.

Denis Kosutic, Interior Designer aus Wien

Auch Mama Veronika ist inzwischen begeistert
Kosutic hatte sogar manchen „Schatz“ aus dem Keller neu positioniert. Der Wiener: „Es ist nun chic, gemütlich und annehmbar für alle Generationen.“ Das findet auch Kaufmanns Mama Veronika – anfangs war sie weniger glücklich mit den blumigen Sitzbezügen und den eigenwilligen Tapeten. „Aber inzwischen bin ich begeistert“, so Kaufmann. Eröffnet wird am 27. Oktober.

„Lindbauer“ öffnet erst 2024
Bezüglich der anderen Gastronomiebetriebe auf der Agenda der Kaufmann Gruppe gibt es aktuelle keine besonderen News. Fix ist nur: Denn Lindbauer am Urfahraner Donauufer wird der umtriebige Unternehmer erst 2024 wiedereröffnen. Die Übernahme des Promenadenhofs soll laut Kaufmann mit Jahreswende über die Bühne sein.

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