17.02.2012 19:23 |

Millionen-Auftrag

Firma Kapsch bremst russische Autobahn-Raser

Russische Straßen haben aufgrund ihres desolaten Zustands und der mangelnden Sicherheitsausrüstung weltweit nicht gerade den besten Ruf. Doch rechtzeitig vor Beginn der Olympischen Spiele im Putin-Reich 2014 soll sich das ändern - zur großen Freude eines österreichischen Unternehmens. Gemeinsam mit einem weiteren Partner bekam die Wiener Firma Kapsch nun nämlich einen millionenschweren Autobahn-Auftrag in Russland.

Schlaglöcher, Massenkarambolagen und gefährliche Kurven sollen im Riesenreich so rasch wie möglich der Vergangenheit angehören - zumindest auf der prestigeträchtigen Schnellstraße von der Hauptstadt Moskau in Richtung Schwarzes Meer. Hier wird derzeit vom russischen Autobahnunternehmen Avtodor eine hochmoderne und 400 Kilometer lange Vorzeigestrecke für die Olympischen Spiele errichtet.

Mit moderner Technologie für mehr Verkehrssicherheit
Sämtliche Maut-, Informations- und Überwachungsgeräte werden von der österreichischen Firma Kapsch gemeinsam mit einem Partner gebaut. Durch die moderne Technologie sollen Raser eingebremst und die Verkehrssicherheit erhöht werden. "Lenker können zum Beispiel in Echtzeit über schlechte Fahrbedingungen informiert werden", so Michael Weber, Generaldirektor von "Kapsch TrafficCom Russland". Kapsch und die Partnerfirma Mostostrest (Brückenbau) werden für zehn Jahre für den Betrieb der "M-4-Don-Strecke" zuständig sein.

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