Kongress im Exil
Irans Opposition will “3. Weltkrieg” verhindern
Als Ziele nannte sie die Absetzung der gegenwärtigen Regierung, freie demokratische Wahlen, eine Volksabstimmung über die künftige Staatsform, Religionsfreiheit in einem jedenfalls säkularen Staat, die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Verhinderung eines Krieges mit dem Westen. Die Gruppen seien sich vor allem darüber einig, dass die gegenwärtige Regierung unter Präsident Mahmoud Ahmadinejad (Bild) "nicht reformierbar" sei.
Oppositionelle verhandelten in Paris
Zu den am Nationalkongress beteiligten Gruppen zählte die Oppositionelle sowohl Anhänger einer konstitutionellen Monarchie um Cyrus Reza Pahlevi (ältester Sohn des gestürzten Schah von Persien) als auch Republikaner, Kommunisten, Islamisten sowie Anhänger des 1953 gestürzten Premiers Mohammed Mossadeq.
Die Verhandlung über die Gründung eines Nationalkongresses im Exil hätten in den vergangenen eineinhalb Jahren in Paris stattgefunden, sagte die Regimegegnerin. Wer der Sprecher des Nationalkongresses sein werde, stehe noch nicht endgültig fest und werde erst im Zusammenhang mit der Gründung bekannt gegeben.
"Konflikt könnte Dritten Weltkrieg auslösen"
Die Aktivistin warnte ausdrücklich vor den Gefahren, die ein möglicher Krieg zwischen westlichen Staaten und dem Iran mit sich brächte. Sie befürchtet, dass sich die Opposition im Kriegsfall bei der Verteidigung des Landes zu einem Schulterschluss mit dem Regime genötigt fühlen könnte. Ein bewaffneter Konflikt mit dem Iran würde das herrschende Regime festigen und könnte zu einem "Dritten Weltkrieg" führen.







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