142 Gastronomen in Oberösterreich garantieren, dass in Küche sogar die Pommes aus der Umgebung stammen. Sie finden sich jetzt in einem neuen Gastro-Führer, in dem sich Haubenrestaurants wie auch Imbissstandl finden.
Regionalität ist so ein Schlagwort, dass es der Haubenkoch Thomas Hofer vom Bergergut „schon nicht mehr hören mag“, wie er bei der Präsentation eines speziellen Wirtshausführers für Oberösterreich meinte. Es wurde zuviel Schindluder damit getrieben. Doch ist es wieder die Regionalität, mit der „Gastro-Guide“ des Genusslandes OÖ wirbt. „142 Gastronomen sind dabei und haben sich verpflichtet, dass die Speisen aus heimischer Produktion stammen. Das wird auch unabhängig überprüft“, sagt Birgit Stockinger, die beim Land die Genussland-Stabstelle leitet. Neben Gastronomen sind auch Bauern und Verarbeitungsbetriebe eingebunden -in Summe 460 Betriebe in Oberösterreich.
Fünf Hauptkomponenten regional
Im „Guide“ finden sich vom Haubenrestaurant über Dorfwirtshäuser bis zum Würstelstand alle Ausprägungen der Gastronomie. Die Wirte sind verpflichtet, die fünf Hauptkomponenten aus heimischer Produktion zu verkochen: Fleisch, Eier, Milchprodukte, Obst, Gemüse und noch wahlweise Fisch oder Wildfleisch.
Gelebte Regionalität stärkt die Wertschöpfung im Umfeld und sichert Versorgung.
Michaela Langer-Weninger, Ernährungslandesrätin
„Die Teilnahme am ,Genussland‘ ist für die Betriebe kostenlos“, erklärt Margit Steinmetz-Tomala vom Genussland, die Verpflichtung zur „zertifizierten Regionalität“ sei für die Mitglieder ein Mehrwert, der sich auch vermarkten lässt. Den „Gastro-Guide 2023“ gibt’s ab sofort als Büchlein oder online zum Durchlesen oder Download.
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