Auch der starke Yen trage zu der Entwicklung bei, ließ Nintendo bei der Verkündung des Quartalsergebnisses zum dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2011 wissen. In den bisherigen neun Monaten beläuft sich der operative Verlust auf 16,4 Milliarden Yen (ca. 161,2 Millionen Euro), der Netto-Verlust auf 48,4 Milliarden Yen (ca. 475,7 Millionen Euro).
Nintendo hat angesichts dessen die Erwartungen für seine Systeme gesenkt: Statt elf Millionen könne man vermutlich nur 5,5 Millionen DS-Konsolen verkaufen, statt 16 Millionen 3DS-Geräte 14 Millionen und statt 13 Millionen Wiis nur 10 Millionen. Besonders drastisch fiel die Fehleinschätzung bei 3DS-Software aus: War man zuvor davon ausgegangen, 62 Millionen Titel loszuwerden, wurde die Zahl nun auf 38 Millionen nach unten korrigiert.
Wii U erscheint noch heuer
Die in die Jahre gekommene Konsole Wii ist verstärktem Druck durch Konkurrenzprodukte von Sony und Microsoft ausgesetzt. Die kleineren Spielgeräte, wie etwa der 3DS, kämpfen wiederum mit neuen Rivalen aus dem Smartphone- und Tablet-Markt. Zudem fehlen dem 3DS weiterhin viele bereits vor Jahren angekündigte Top-Titel, was sich 2012 allerdings ändern sollte.
Noch dieses Jahr soll außerdem der Wii-Nachfolger Wii U erscheinen, wie Nintendo-Präsident Saturo Iwata am Donnerstag versprach (siehe Infobox). Die Konsole könnte mit zusätzlichem Tablet und mehr Grafikpower neue Kunden anlocken.
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