"Costa Concordia"

Österreichische Passagiere fordern jetzt Schadenersatz

Kärnten
22.01.2012 19:00
Als vor zehn Tagen die "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio auf Grund lief, retteten viele der mehr als 4.200 Überlebenden nicht mehr als ihr nacktes Leben. Während für wohl mehr als 30 Reisende das Kreuzfahrtschiff zu einem nassen Grab wurde, fordern jetzt auch österreichische Passagiere Schadenersatz ein.

77 Österreicher waren an Bord der "Concordia", alle konnten gerettet werden. Doch alles, was sie mit sich führten, versank im Mittelmeer. "Ja, wir haben uns eine Anwältin genommen und prüfen unsere Ansprüche", erklärte die Kärntnerin Bernadette S. (im Bild rechts mit ihrer Familie) der "Krone". Sie und ihr Mann Robert wurden an ihrem 25. Hochzeitstag in den Strudel der Schiffskatastrophe gezogen. "Wir wollten über die Reederei weitere Österreicher für eine Sammelklage ausfindig machen, doch wir bekamen keine Daten", so S.

Während 100 Passagiere aus mehreren Nationen gegen den US-Mutterkonzern in Miami zu Felde ziehen, machen auch deutsche Anwälte für fünf Reisende Forderungen von etwa 80.000 Euro geltend.

"Generell sollten Passagiere ihre Ansprüche so rasch als möglich anmelden, da diese sonst verloren gehen", so die Wiener Anwältin Ulrike Nittmann. Der Verein für Konsumenteninformation sammelt kostenlos bis 17. Februar entsprechende Ansprüche.

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