Volk protestierte
Kanada: Armee bekommt keine Anti-Stress-Kugeln
Wenn die Kugeln in der Hand zusammengedrückt werden, löst sich die Anspannung in den Muskeln - die Folge soll der Abbau von Stress sein. Die kanadische Öffentlichkeit ist jedoch nicht der Meinung, dass ihre Soldaten so etwas brauchen: Auf Internetseiten verschiedener Medien sowie in Online-Netzwerken wurden die Kugeln als Verschwendung von Steuergeldern kritisiert.
Das zeigte Wirkung: Sobald MacKay über die Bestellung informiert gewesen sei, habe er die Verantwortlichen aufgefordert, "diese unnötigen Ausgaben für die kanadischen Steuerzahler rückgängig zu machen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
Armee kämpft derzeit mit schlechtem Image
Um das Ansehen der kanadischen Armee ist es ohnehin nicht gut bestellt: Erst am vergangenen Wochenende wurde ein Soldat wegen des Vorwurfs festgenommen, geheime Informationen ins Ausland weitergegeben zu haben.
Außerdem hatte die Armee erst im vergangenen Jahr ihren 2002 begonnenen Afghanistan-Einsatz beendet, bei dem 157 kanadische Soldaten getötet wurden, und muss nun mit Budget-Kürzungen zurechtkommen.
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