4 Franzosen getötet
Afghanistan: Paris stellt Kampfeinsatz vorerst ein
Nach Angaben der Sicherheitskräfte hatte ein Mann in der Uniform der afghanischen Armee im Distrikt Tagab der östlichen Provinz Kapisa das Feuer auf die Soldaten eröffnet. Vier Franzosen wurden getötet und 16 weitere verletzt. Sarkozy bestätigte, dass die Franzosen von einem afghanischen Soldaten erschossen wurden.
Die französische Armee ist zuständig für die Provinz Kapisa, die als eine der Brennpunkte des Aufstands der Taliban gilt. Der französische Verteidigungsminister Gerard Longuet wird Sarkozy zufolge nach Afghanistan reisen.
Sechs US-Soldaten bei Hubschrauber-Absturz getötet
Bei dem Absturz eines NATO-Hubschraubers im Süden Afghanistans waren am Donnerstag sechs US-Soldaten ums Leben gekommen. Einem US-Vertreter in Washington zufolge habe sich der Absturz in der Provinz Helmand ereignet. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Hubschrauber vom Typ CH-53 Sea Stallion nicht abgeschossen worden.
Wie der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen ISAF-Sprecher berichtete, gab es zur Zeit des Absturzes keine Feindaktivitäten in dem Gebiet. Der Sea Stallion ist ein schwerer Transporthubschrauber, in dem rund 40 Menschen Platz haben. Die Verantwortlichen machten jedoch bislang keine Angaben darüber, ob neben den sechs Opfern noch weitere Insassen an Bord waren.
Helmand im Südwesten Afghanistans gilt als Hochburg der radikalislamischen Taliban-Rebellen. Erst am Montag war nach NATO-Angaben ein ziviler Hubschrauber in der Provinz abgestürzt. Dabei kamen drei Menschen ums Leben. Die Taliban hatten dazu erklärt, sie hätten den Hubschrauber abgeschossen.
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