Eine durchzechte Samstagnacht endete für einen Nachtschwärmer in Wien in den Morgenstunden mit einem Messerstich. Eine Gruppe Afghanen soll das Opfer abgepasst und in den Arm gestochen haben. Die Großfahndung der Polizei hatte bislang aber keinen Erfolg.
Verwundert blickte ein „Krone“-Leserreporter Samstag gegen 8.30 morgens mitten am Schwedenplatz in die ernsten Gesichter teils schwer bewaffneter Polizisten. Während böse Erinnerungen an den Terroranschlag um den Schwedenplatz aus dem Jahr 2020 aufkamen, stellte sich heraus, dass der Anlass dann doch weniger aufsehenerregend war. Denn die Polizisten fahndeten nach einem Messerstich nach den flüchtigen Tätern.
Ermittlungen laufen
Laut Opfer soll es sich um eine Gruppe afghanischer Männer handeln, die den Nachtschwärmer am Treppelweg entlang des Donaukanals auf Höhe des Flex abgepasst haben sollen. Ob der Bluttat ein Streit vorausging oder sich Opfer und Täter kannten, muss erst erhoben werden. Einer der Afghanen soll jedenfalls ein Messer gezogen und dem Passanten in den Arm gestochen haben.
In Arm gestochen
Erst ein Zeuge machte die Polizei auf die Tat aufmerksam. Die Beamten mussten erst den blutenden Mann finden, bevor sie nach den mutmaßlichen Messerstechern suchen konnten. Trotz zahlreicher Einsatzkräfte, die frühmorgens rund um den Tatort ausschwärmten, konnten bisher keine Verdächtigen festgenommen werden. Das Opfer erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm, wurde jedoch nach kurzer Zeit in häusliche Pflege entlassen.
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