Rückschlag für Japan
Raketentriebwerk fliegt bei Test in die Luft
In Japan ist am Freitag ein Raketentriebwerk bei einem Test im Rahmen des Raumfahrtprogramms des Landes explodiert. Wie ein Sprecher mitteilte, sind bei dem Vorfall im Raketentestzentrum Noshiro in der Präfektur Akita keine Menschen zu Schaden gekommen.
Filmaufnahmen (siehe Tweet unten) zeigen, wie Flammen aus der Seite einer Testanlage der japanischen Raumfahrtagentur JAXA schossen, bevor das gesamte Gebäude in Flammen aufging und das Dach weggesprengt wurde.
Herber Rückschlag für die Raumfahrtambitionen
Die Explosion ereignete sich etwa eine Minute nach Beginn des Tests des Triebwerks der zweiten Raketenstufe, sagte ein Beamter des japanischen Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Technologie. Die Explosion des Epsilon-S-Triebwerks ist ein weiterer Rückschlag für die Raumfahrtambitionen des Landes.
Die JAXA will mit der Entwicklung der Epsilon-S die Wettbewerbsfähigkeit des Landes auf dem wachsenden Markt für Satellitenstarts verbessern. Die erste Rakete der Epsilon-Serie startete 2013. Es folgten zunächst erfolgreiche Starts mit fünf weiteren Modellen, bevor man nach dem Abheben einer Epsilon-6-Rakete im vergangenen Jahr die Selbstzerstörung auslösen musste, da sie von ihrer vorgesehenen Flugbahn abgewichen war.
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Auch Japans Versuch, eine ebenfalls neu entwickelte Trägerrakete vom Typ H3 mit einem Satelliten ins Weltall zu befördern, endete im März mit deren Selbstzerstörung. Der Grund dafür war, dass der Antrieb der zweiten Raketenstufe nicht gezündet hatte.







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