Grund für den Umzug ist der große Andrang in der Frauenberatungsstelle. Allein im Vorjahr klopften 4.156 Frauen an „Die Tür“ in Eisenstadt. Das sind elf pro Tag.
Das Burgenland ist das einzige Bundesland, das in jedem Bezirk eine Frauenberatungsstelle hat: Jede davon wird vom Land pro Jahr mit 15.000 Euro unterstützt. Die Frauenservicestelle „Die Tür“ in Eisenstadt wurde vor 30 Jahren gegründet und bietet Frauen und Mädchen kostenlos, anonym und vertraulich Unterstützung an - etwa bei der Wohnungs- und Jobsuche, im Bereich Scheidungs-, Unterhalts- Sorgerecht sowie durch Beihilfeberatungen.
Ein besseres Klima
Vor Kurzem übersiedelte die Anlaufstelle in das neue Zentrum für Frauen- und Mädchenberatung in der Ruster Straße 77. „Der Umzug war notwendig, weil die alten Räume zu klein wurden“, so Geschäftsführerin Elke Aufner-Hergovich. Durch die Auswirkungen der Corona-Krise und die Teuerung sei man mit einem massiven Arbeitsanstieg konfrontiert. „Der neue Standort schafft ein besseres Arbeitsklima. Davon werden auch die Frauen, die Rat suchen, profitieren“, sagt Vize-Landeschefin Astrid Eisenkopf.
In allen burgenländischen Frauenberatungsstellen gibt es auch Informationsstellen für Frauen- und Mädchengesundheit. Neben Vorträgen werden auch Entspannungsgruppen und medizinische Beratungen angeboten. Im letzten Jahr wurden beispielsweise Filme zu den Themen Selbstwert, Emotionen, Stress und Resilienz gestaltet.
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