Gut, einen Hit wie "Buddy Holy" hatten Weezer nie wieder und auch auf "Make believe" wird man vergeblich danach suchen - aber Cuomo ist es wieder einmal gelungen, den einen oder anderen launigen Hit zu schreiben.
Als da zu erwähnen wäre: "Beverly Hills", das sich in seiner Einfachheit schon etwas gar arg an gängige Skater-"Hymnen" anlehnt. Oder auch "We are all on drugs", das die lange Liste von Kiffer-Hymnen fortsetzt (zuletzt "Hash Pipe").
Insgesamt liefern Weezer auf "Make believe" zwölf durchwegs gelungene, aber niemals heraus ragende Tracks ab. Produziert hat das gute Stück Starproduzent Rick Rubin, was aber auch nicht viel daran änderte, dass "Make believe" nicht über Mittelmaß hinauskommt. Irgendwie wabbert das Album gemütlich vor sich hin und nur an einigen Stellen wird der Hörer dabei aus seiner Lethargie gerissen.
Fazit: 7 von 10 gemütlich groovenden Hornbrillen
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