Bauern sind empört

Scharfe Kritik an irischen „Kuh-Killerkommandos“

Niederösterreich
22.06.2023 06:02

Als „Schutzschild“ für die 9152 Rinderzüchter in Niederösterreichs sehen sich sowohl Bauernbund-Chef Paul Nemecek als auch Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf nach dem „absurden Schlachtplan“ der irischen Regierung. Denn das Vorhaben der grünen Insel: 200.000 Kühe zu schlachten. Heimische Bauern sind empört.

Irland will bekanntlich den Viehbestand auf der grünen Insel um Hunderttausende friedliche Kühe verringern, weil diese wegen des Ausstoßes von Methan als Öko-Sündenböcke hingestellt werden.

Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf prangert diejenigen, die diesen Plan ausgeheckt haben, als „Kuh-Killerkommandos“ an. Denn längst habe das welthöchste Klimaschutz-Gremium die Vierbeiner wissenschaftlich entlastet. Auch Bauernbund-Chef Paul Nemecek stellt klar: „Unsere 418.000 Wiederkäuer lassen wir uns nicht madig machen.“

Kühe außer Acht gelassen bei Tierschützern?
Pernkopf empört auch die Anzeige von „sogenannten Tierschützern“ gegen einen Kärntner Bauern. Diesem hatte ein Wolf Schafe gerissen. Zynischer Vorwurf und Schuldumkehr: Der Halter sei selbst schuld, weil er nicht auf sein Vieh aufgepasst habe. Gegen den Kuhmassenmord gäbe es hingegen kein Sterbenswörtchen Protest.

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