Der Auslöser für die Attacke zwischen den Stationen Stubentor und dem Bahnhof Wien-Mitte war nach Angaben der 22-jährigen Ehefrau des Opfers ein Wortwechsel wegen der beiden Hunde gewesen, die das Paar bei sich hatte.
Der Mann, den sie als "Tommy" aus der Obdachlosen- und Suchtgiftszene kannten und der laut einer Zeugin auch zur Tatzeit unter Drogeneinfluss gestanden haben dürfte, habe sie wegen der Tiere angesprochen. Er wollte angeblich einen der beiden Hunde haben. Wohl weil er keinen bekam, habe er ein Springmesser gezogen und zugestochen. Der 21-Jährige erlitt bei der Attacke eine Stichwunde nahe dem Herzen, er befand sich aber nicht in Lebensgefahr.
Messerstich zunächst gar nicht bemerkt
Dem Opfer war zunächst nicht klar, dass es attackiert worden war. Der 21-Jährige verließ im Schock wie geplant den Zug, gemeinsam mit seiner Frau und dem Angreifer. Während der Messerstecher sofort davonlief, bemerkte der 21-Jährige schließlich die blutende Wunde. Die Frau brachte ihren schwer verletzten Mann daraufhin zur Stationsaufsicht, die Mitarbeiter verständigten die Behörden.
Nach umfangreichen Ermittlungen konnte der Verdächtige schließlich ausgeforscht werden, hieß es seitens der Exekutive.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.