Die Manöver sind erste Schritte auf dem Weg zur Entwicklung einer eigenen chinesischen Raumstation, die um 2020 fertiggestellt werden soll. Laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua dauerte das Entkoppeln und neuerliche Andocken etwa 30 Minuten.
Seit dem ersten Rendezvous im All, bei dem das "Magische Schiff" und das Raummodul "Tiangong 1" ("Himmelspalast") versuchsweise zu einer kleinen Raumstation verbunden worden waren, kreisen die beiden Raumschiffe in 343 Kilometer Höhe um die Erde.
"Shenzhou 8" soll am Donnerstag landen
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wird "Shenzhou 8" am Donnerstag gegen 13 Uhr MEZ in der Inneren Mongolei landen. An Bord ist auch die "Simbox" genannte deutsche Experimentieranlage, die nach der Landung ausgebaut und mit einem Hubschrauber nach Peking gebracht wird.
In der chinesischen Hauptstadt werden die einzelnen Versuchseinheiten mit den organischen Proben ausgebaut. Ein Teil geht an chinesische Wissenschaftler, während der andere nach Deutschland transportiert wird. Die Kooperation ist eine Premiere. Es ist das erste Mal, dass eine nicht-chinesische Versuchsanlage auf einem chinesischen Raumschiff ins All mitfliegt.
Kopplungsmechanismus ist ISS-kompatibel
China ist offenbar an einer Ausweitung seiner internationalen Raumfahrtkooperation interessiert. Wie der Experte für Andockmanöver an der Akademie für Raumfahrttechnologie in Shanghai, Tao Jianzhong, der Nachrichtenagentur Xinhua enthüllte, ist der chinesische Kopplungsmechanismus von "Shenzhou 8" kompatibel mit dem der internationalen Raumstation (ISS) sowie den russischen und amerikanischen Systemen.








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