In keinem anderen Bundesland erfreut sich das Rad höheren Beliebtheit als im Ländle - Luft nach oben gibt es aber trotzdem noch.
Das westlichste Bundesland Österreichs ist ein Eldorado für Radfahrer - nicht nur, dass internationale Profiradler hier ideale Trainingsbedingungen vorfinden, auch Hobby- und Alltagsradler spulen regelmäßig ihre Kilometer auf Vorarlbergs Straßen ab. Immerhin nutzen 49 Prozent „häufig“ den Drahtesel als Verkehrsmittel, österreichweit sind es nur 31 Prozent. Kein Wunder also, dass der Radverkehrsanteil in Vorarlberg - 16 Prozent - mehr als doppelt so hoch ist wie im Österreich-Schnitt. „Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind Österreichs fleißigste Radfahrerinnen und Radfahrer“, stellt Michael Schwendinger vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fest.
Auf die Verkehrsplanung kommt es an
Luft nach oben sieht er aber dennoch: Denn immerhin sind im Ländle an Werktagen vier von zehn Autofahrten kürzer als fünf Kilometer - eine ideale Radfahrdistanz. Und zwei Drittel der Autofahrten sind kürzer als zehn Kilometer. Diese Strecken wären mit E-Bikes immer noch gut bewältigbar. Um dieses Potenzial zu heben, braucht es nach Meinung von Schwendinger den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur und eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung in den Gemeinden.
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