Ein Besuch im Rattenhaus solle das ambivalente Verhältnis vieler Menschen zu Ratten verbessern, hieß es am Freitag. Zu sehen gibt es eine Vielzahl an Exemplaren in Gehegen hinter Glas, Infotafeln bringen das Leben der Tiere den Besuchern näher. Um den Menschen die Scheu zu nehmen, fungieren ORF-Kinderprogramm-Ratte Rolf Rüdiger und Moderator Robert Steiner als Botschafter des Rattenhauses.
Farbratten "auch als Haustiere für Kinder zu empfehlen"
Weltweit gibt es über 60 Rattenarten, in Schönbrunn haben Vertreter dreier Arten ein neues Zuhause gefunden: Die Riesenhamsterratte ist in den Savannen Afrikas beheimatet und kommt, dank ihres ausgezeichneten Geruchssinns, beim Aufspüren von Landminen und der Diagnostik von Tuberkulose zum Einsatz. Die Exemplare der Riesenborkenratte (Bild 1) erinnern wegen ihrer schwarz-weißen Fellzeichnung ein wenig an die Großen Pandas und sind auf den Philippinen heimisch. Als Vertreter der "normalen" Ratten gelten die Farbratten (Bild 2): Sie werden in Labors verwendet und sind laut Dagmar Schratter, Direktorin des Tiergartens Schönbrunn, "auch als Haustiere für Kinder zu empfehlen".
Künstlicher Tag-Nacht-Rhythmus
Da die Nager nachtaktiv sind, wird im Rattenhaus mittels ausgeklügelter Lichttechnik jeweils ab Vormittag zuerst eine Dämmerung und später Mondlicht erzeugt. Die Besucher können auf diese Weise die Tiere beim Klettern, Baden und Graben beobachten.









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