Im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga empfängt heute (11) Serienmeister St. Pölten die drittplatzierte SPG Altach/Vorderland. Mit dem 16. Sieg im 16. Spiel könnten die Wölfinnen bereits zwei Runden vor Schluss ihren achten Meistertitel fixieren. Doch die Vorarlbergerinnen wollen zum Partyschreck werden.
Bis zur Saison 2022/23 war die Bilanz der SPG Altach/Vorderland gegen den Serienmeister aus St. Pölten überaus ernüchternd gewesen. In zehn Partien hatte man 55 Tor kassiert und gerade ein einziges gegen die Wölfinnen erzielt! Von Punkten war man zumeist meilenweit entfernt.
Punkt gab es in dieser Spielzeit zwar auch noch keinen, das soll sich aber heute (11) beim Auswärtsspiel auf der Liese-Prokop-Sportanlage ändern. „Bei der 2:3-Liga-Heimniederlage im Herbst war noch sehr viel Respekt bei meinem Team vorhanden. Wir haben aber gesehen, dass der Abstand nicht mehr so groß ist, wie in den vorigen Jahren“, sagt Altach-Trainer Bernhard Summer, der bereits gestern Vormittag mit seinen Damen die Busreise nach Niederösterreich antrat. „Im Cupfinale war die Situation nochmals eine andere. Das war für uns alle komplettes Neuland.“
Veränderte Voraussetzungen
Im dritten Saison-Duell sieht der 55-Jährige nun veränderte Voraussetzungen: „Die Saison ist inzwischen weit fortgeschritten und damit ist auch ein gewisser Druck abgefallen. Wenn es uns gelingen sollte, nicht so viele Fehler wie in den ersten beiden Spielen gegen St. Pölten zu machen, bin ich überzeugt, dass es mit den ersten Punkten klappen könnte.“
Stolzer Trainer
Grund zur Freude hatte Summer bereits am Freitag nach der Veröffentlichung der „Soccerdonna“-Marktwerte für sein Team. „Natürlich macht es mich stolz, wenn ich sehe, wo unsere Spielerinnen da liegen“, gesteht der Erfolgscoach. „Es ist ein tolles Zeichen für unsere Entwicklung und auch für den Verein sehr, sehr wichtig.“
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